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Worum geht es eigentlich im Leben?
Diese Frage beschäftigt die Menschen seit jeher, nicht erst seit den
jüngsten Problemen in der Weltwirtschaft. Den Wechsel von Hoch und
Tief, von "Erfolg und Krise" kennen wir nicht nur im Finanzmarkt,
sondern auch in unserem persönlichen Leben. Manchmal läuft alles
bestens: Wir erfahren ein persönliches Hoch – Gesundheit, Familie,
Beziehung, Beruf, Finanzen. Manchmal erleiden wir Rückschläge – Tage
der Krankheit, berufliche Misserfolge, finanzielle Schwierigkeiten,
Sinnkrisen.
Diese Zeiten, so
schwer sie auch zu ertragen sind, haben in unserem Leben jedoch eine
besondere Bedeutung. Rückblickend stellen wir nämlich fest, dass uns
solche "Tiefphasen" stärker berühren, nachhaltigere Auswirkungen
haben, als Zeiten des Glücks.
Wir können dies als gegeben hinnehmen oder aber, uns über Sinn und
Zweck von Schicksalsschlägen, Leid und Schmerz, Zerwürfnis, Trennung
und Mobbing, Gedanken machen.
Eine Erklärung für unsere persönliche Not suchen wir meistens in
äusseren Umständen, im Verhalten unserer Mitmenschen oder im
ungerechten Schicksal.
Was, wenn alles ganz
anders wäre? Die Erfahrung lehrt uns nämlich, dass uns alle
"schlechten", schmerzvollen Erfahrungen tiefer in unsere Mitte
führen. In solchen Zeiten wenden wir uns nach innen und nähern uns
damit stärker unserem göttlichen Kern, was wir sonst nicht gemacht
hätten. Nicht umsonst sagt ein vom Burnout Betroffener nach der
Überwindung seiner Krankheit: "..... mein Burnout war trotz allem
Schmerz und aller Verzweiflung der beste Lehrer, den ich je hatte."
Es scheint also,
dass die äusseren Umstände ein Spiegelbild unseres Innern sind.
Nicht der Chef, der Nachbar, der Partner sind schuld, sondern alles,
was mir widerfährt, ist ein Spiegel, eine Reflexion meiner selbst.
Wenn uns etwas daran nicht gefällt, attackieren wir nicht den
Spiegel; wir können nicht das Spiegelbild ändern, ohne unser Gesicht
zu verändern. Andererseits besteht die anfeuernde Hoffnung: Wenn wir
etwas in uns verändern, verändert sich vieles um uns – eine Änderung
"in unserem System" wirkt sich auf das Ganze aus. Die Quantenphysik
lehrt, dass jedes Teil mit jedem anderen verbunden ist und alles
miteinander in Beziehung steht.
Diese Erkenntnis ist
jedoch nicht neu und wird seit Menschengedenken von Weisen und
Philosophen gelehrt. Heilige Schriften, Weisheitslehren, Riten und
Bräuche künden von diesen Wahrheiten – oft in Symbole gekleidet, um
den Menschen zu einem inneren Erleben zu führen, welches über dem
intellektuellen Verstehen steht.
Auf solche Weise fanden zu allen Zeiten auch Menschen, die nicht
lesen und schreiben konnten, Zugang zu diesen tiefen Wahrheiten.
Vieles wird in heiligen Schriften aber auch in Märchen und Legenden
durch Symbole und archetypische Bilder ausgedrückt und selbst in
unseren Träumen begegnen uns diese archetypischen Bilder als Sprache
der Seele.
In unseren Seminaren
verbinden wir Yoga, Philosophie, Weisheitslehren und Symbolsprache
mit modernen Erkenntnissen der Tiefenpsychologie und führen die
Kursteilnehmer über Selbsterfahrungen zu neuen Erkenntnissen und
Verhaltensweisen.
Auf diese Weise finden wir vom "Verstehen" alter Wahrheiten und
Weisheiten zum "Anwenden in unserem Leben".
Nur jene Erkenntnis,
die wir im Alltag auch umsetzen können, zählt und gehört uns
wirklich.
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